Presse

 
"Grooven auf Jiddisch hat einen neuen Namen: KLEZMORIM"
Süddeutsche Zeitung
 
Dezember 2011 - zur Jiddischen Weihnacht
 
Süddeutsche Zeitung vom 16.12.2011 - Kulturseite
 
 
PS: Am nächsten Tag druckte die SZ eine Korrektur für die "sehr falsch geschriebenen" Namen ;-)
 
Traunreuter Anzeiger vom 14.12.11
 
 

Bunte Weltmusik
30.09.2010 - MAINZ - KONZERT
 
Band „Klezmorim“ begeistert Publikum in der Synagoge

Wie groß das Interesse der Bevölkerung an der neuen Mainzer Synagoge auch noch drei Wochen nach ihrer Eröffnung ist, zeigte sich bei einem Konzert in dem Gemeindezentrum in der Neustadt. Anlässlich des Festes Sukkot, dem Laubhüttenfest, hatte die jüdische Gemeinde die Band „Klezmorim“ eingeladen - und war von dem Publikumsansturm überwältigt. Der Konzertraum, der sich im linken Flügel des Gebäudes befindet, war schnell gefüllt, sodass viele, die gekommen waren, wieder nach Hause geschickt werden mussten. „Ich bin überrascht und freue mich über den großen Zuspruch“, erklärte die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Mainz, Stella Schindler-Siegreich.
Die Band Klezmorim, hebräisch für Volksmusikanten, bezeichnet ihre Musik als „moderne Weltmusik mit jüdisch-israelischer Hintergrundthematik“. Ihr Konzertprogramm „KlezMeshugge“ ist eine „verrückte“, bunte Mischung aus der traditionellen jüdischen Unterhaltungsmusik Klezmer und zahlreichen Einflüssen aus Jazz, Funk, Latin und Rock. Das abwechslungsreiche Repertoire besteht aus bekannten jiddischen Liedern, wie „Margaritkelech“, Eigenkompositionen und traditionellen hebräischen Volksliedern.
Sängerin Nirit Sommerfeld interpretiert die meist hebräischen oder jiddischen Texte temperamentvoll und mit voller, warmer Stimme. Mit kleinen Anekdoten und persönlichen Erzählungen über ihre Erlebnisse in Israel und das Schicksal ihrer Familie führt sie durch den Abend. Ihr zur Seite steht Klarinettist Andi Arnold, der seinem Instrument mal klagende, melancholische Klänge entlockt, um im nächsten Augenblick ekstatische Soli zu spielen, die zum Tanzen auffordern. Begleitet werden die beiden durch Bass, Gitarre und Schlagzeug. In dem beeindruckenden Bau entwickelt die Musik von Klezmorim eine betörende Wirkung - und mancher, der den Nachhauseweg antritt, fühlt sich ein klein wenig „meschugge“.
Rebecca Hack, Allgemeine Zeitung

 
zu 'Jiddische Weihnacht' im Dezember 2009:

Feste des Lichts
Klezmorim überzeugt mit "Jiddischer Weihnacht"

Während in diesen Tagen die Weihnachtsvorbereitungen auf Hochtouren laufen, bereiten sich die Juden auf ihr Chanukka-Fest vor, das an die Neueinweihung des Jerusalemer Tempels im Jahre 165 v.Chr. erinnert und an das Wunder der Öllampe, die acht Tage ohne Unterbrechung leuchtete. [...]
Ausgehend von den Erinnerungen an ihren Großvater, einem assimilierten Juden aus Chemnitz, der für Deutschland in den Ersten Weltkrieg gezogen war und im KZ Sachsenhausen ermordet wurde, erklärt Nirit Sommerfeld auf kluge und unaufdringliche Weise, wie die Traditionen sich vermischten. Mit einfühlsam vorgetragenen jiddischen Liedern ersteht die vergangene Welt des Shtetls auf, in der auch deutsche Kultur ihren Platz hatte. In einer Art literarisch-musikalischem Bilderbogen wird das Schicksal der Juden beispielhaft dargestellt. [...] Dazu bringt Klezmorim fantastische Musik, meist Eigenkompositionen, die auf traditionellen Wurzeln basieren, in herrlich jazzigen Arrangements, gespielt von dem überragenden Klarinettisten Andi Arnold und den ebenso begabten Michael Engelhardt (Gitarre), Matthias Engelhardt (Bass) und Günther Basmann (Percussion).
Das Herz von Klezmorim aber ist Nirit Sommerfeld. Sie schreibt die klug zusammen-gestellten Programme, moderiert mit großem Engagement und verzaubert mit ihrer wunderbar tiefen, ausdrucks-starken Stimme. [...]
Klezmorims Apell, Widersprüche zu leben und Unvereinbares zusammen zu bringen, kann nicht ernst genug genommen werden - nicht nur zur Weihnachtszeit.
EDITH REIM, Süddeutsche Zeitung vom 1.12.2009

 
"Zum Weinen schön!" (SZ)

"Faszinierend vielseitig"
  
 
"Vier großartige Instrumentalisten beeindruckten mit Gefühl und der Souveränität, mit der sie die Brücke zum Jazz schlugen. Nirit Sommerfeld bezauberte mit ausdrucksstarker Stimme und Temperament."
 
"Ihr Charisma, die Eleganz ihrer ornamentalen Bewegungen, die Seelenhaftigkeit ihres Gesangs kommen vor allem in den Balladen zur Geltung."
 
"Gefühlvolle Lieder - virtuose Stilmischung"

 
zu SALAM SHALOM:
 
"Botschafterinnen des Friedens" (WZ)
 
"Beifallsstürme in der Redoute"
 
"Schöner kann Völkerverständigung nicht sein"
 
"Das Programm ist atemberaubend" (PNP)
 
"Getanzte und gesungene Völkerverständigung - die Jüdin Nirit Sommerfeld und die Muslimin Mouna Sabbagh überzeugen mit ihrem Programm" (SZ)